Die Besonderheit von Epigard ist das zwei- schichtige Material, das analog der Mikro- anatomie der menschlichen Haut entwickelt wurde. Die dünne Oberseite aus Teflon (Polytetrafluorethylen) ist luftdurchlässig, verhindert jedoch sowohl das Eindringen von Bakterien als auch den Durchtritt von Sekret.

Die Unterseite bildet eine offene Matrix aus weich-elastischem Polyurethan. Die den Wunden zugewandte Seite garantiert eine schnelle Reinigung und gute Kondi-tionierung der Wundflächen. Epigard ist steril, zum einmaligen Gebrauch.

Wirkweise

Epigard haftet schnell und effektiv durch thrombogene Adhäsion und Gerinnung des Exsudates am Wundgrund. Dadurch wird die Wunde schon beim ersten Wechsel von nekrotischem Gewebe und Wundexsudat gereinigt. Bereits während dieser Phase der Wundreinigung wachsen Fibroblasten und Gefäße in das Wundgebiet und den offenporigen Polyurethanschaum.

Somit entsteht nach wenigen Tagen ein gleichmäßiger, gut vaskularisierter Wundrasen, der sekundär gedeckt werden kann.

Abbildung 1: In den Hohlräumen der Polyurethanstruktur haftet das Wund- exsudat.

Abbildung 2: Beim Verbandswechsel lässt sich nekrotisches Gewebe und Wundexsudat mit Epigard abheben.

Abbildung 3: Nach der Wundreini- gungsphase kommt es zum Einwachsen von Fibroblasten und Blutgefäßen, wodurch eine gleichmäßige und gut vaskularisierte Granulation des Wundgrundes gefördert wird.