Epigard ist bei den geringsten Anzeichen von Irritation, Infektion oder Flüssigkeitsan- sammlung zu erneuern. Epigard nicht mit Cremes oder Salben verwenden. Epigard ist geeignet zur offenen Wundbehandlung und zur Vorbereitung eines sekundären Wundver- schlusses wie:

offene Frakturen mit Weichteilschäden, Weichteilschäden und großflächige Hautdefekte, kontaminierte Wundflächen.

Epigard nicht anwenden bei: Wunden mit Taschenbildung, massiven Infektionen mit starker Sekretion und bei Patienten mit eingeschränkter Blutgerinnung.

Abbildung 1: Sorgfältiges Wunddebri- dement zur Schaffung übersichtlicher Wundverhältnisse.

Abbildung 2: Exaktes Anpassen des Hautersatzes. Genaues Zuschneiden entsprechend der Wundkontur.

Abbildung 3: Verband in leichter Kompression. Regelmäßiger Epigard-Wechsel nach 24 bis 48 Stunden; Kontrolle der Wunde, steriler Verband.

Abbildung 4: Wiederholte Anwendung von Epigard bis zur Erzielung eines transplantationsreifen Granula­tionsrasens.

Abbildung 5: Definitiver Wundverschluss durch Spalthauttransplantation (Meshgraft) oder verzögerte Primärnaht nach 3 bis 7 Tagen.