Die Abbaubarkeit: Die Ergebnisse von Hartgewebeimplantationen von Biobase AP zeigen eine bindegewebsfreie Anlagerung von Knochen an Biobase AP. Zwischen Implantat und neu gebildetem Knochen im Implantatlager entsteht eine Verbundosteogenese mit flächenhaften direktem Knochenanwuchs. Paralell dazu beginnt bereits die Bioresorption des Materials. Der Abbau von Biobase AP erfolgt: aufgrund der physikochemischen Löslichkeiten und durch direkten zellulären Angriff.

Die dabei am Implantat entstehenden Substanzdefekte werden sukzessiv durch eigene vitale Knochen ersetzt. Die Resorptionszeit ist abhängig von der Größe des zu behandelnden Defektes sowie von der Intensität der Stoffwechselvorgänge am Implantationsort und beträgt zwischen 9 Monaten und 2 Jahren. Nach ca. 4 Monaten kann in den mit Biobase aufgefüllten Knochen ein Implantat gesetzt werden.

Biobase ist ein passageres Knochenersatzgranulat, bei dessen Verwendung Resorption und Knochenneubildung paralell verlaufen. Im Gegensatz dazu stehen Granulate auf Basis von Hydroxylapatit (künstlich hergestellt oder auf Basis von Rinderknochen), die wenig oder nicht resorbierbar sind und damit als körperfremde Substanzen im Körper verbleiben.

Die Sicherheit

Biobase weist eine außerordentlich gute Gewebeverträglichkeit für den Empfängerorganismus auf. Das Material wird synthetisch hergestellt und somit ist eine Übertragung möglicher Infektionen vollkommen ausgeschlossen. 

Im Vergleich zu Biogläsern enthält Biobase nur chemische Bestandteile, die im humanen Gewebe bzw. in der Gewebsflüssigkeit enthalten sind. Diese Bestandteile werden vom Körper entweder für den Gewebeaufbau genutzt oder ausgeschieden, sodass keine Fremdbestandteile im Körper verbleiben. Biobase besitzt im Kontakt mit wässrigem Medien (zB. Gewebsflüssigkeit) einen pH-Wert, der im physiologischem pH-Bereich von 7,4 liegt.

Für Biobase wurde geziehlt die ɑ-Form ausgewählt (bei Hochtemperatur gesinntert), weil diese aufgrund des kompakten Sinterkorns ionisch/hydrolytisch aufgebaut wird. Durch die kristalline Struktur von ɑ-TCP, an den Kontaktpunkten verbunden durch sogenannte Kontakthälse ("Necks"), entsteht ein kompaktes Sinterkorn, welches sehr stabil ist gegen partikulären Zerfall und somit nicht in kleinen Teilchen vom Defektort weggeschwemmt oder sogar über das Lymphsystem abtransportiert werden kann.

Die Anwendung von Biobase ist einfach und ohne jedes Risiko. 

Die Haltbarkeit

Biobase ist in 1 ml und 10 ml Flaschen erhältlich und mehrfach mit Dampf restirilisiert. Biobase wird steril und pyrogenfrei ausgeliefert und ist bei unbeschädigter Packung und Raumtemperatur 5 Jahre haltbar.