Indikationen: 

 

- Defekte nach Exstirpation von Knochenzysten

- Defekte bei Korrekturosteotomien

- Andere mehrwandige Alveolarknochendefekte

- Parodontaldefekte, auch in Verbindung mit Membranen

- Defekte nach Entfernung retinierter Zähne

- Defekte nach Wurzelspitzenresektionen

- Extraktionsdefekte für spätere Implantattherapie

- Sinusbodenelevation

- Periimplantäre Defekte

- Defekte nach Entnahme von autologem Knochen

 

Abbildung 1: In der Vergrößerung ist die Mikroporosität sichtbar.

  

 

 

Abbildung 2: Mikroporosität im Detail, Poren bis ca. 5 µm; Sinterhälse sind erkennbar.

 

 

 

DIE VORTEILE 

Interkonnektierende Porosität

Der Knochen erhält durch die offen durchgängigen Strukturen des Granulats die Möglichkeit zum Einwachsen über komplette Osteonenstrukturen. Das Granulat hat zudem aufgrund seiner Kapillaren außergewöhnliche tamponierende Eigenschaften. 

Osteokonduktiv

Betabase MP regt den Knochen zum direkten Einwachsen in seine durchgehenden Poren an, bevor der Resorptionsvorgang beginnt. Somit wirkt Betabase MP als Leitschiene für die Knochenneubildung.

Vollständige Resorption

Die Resorptionsrate von Betabase MP ist der Knochenneubildung angepasst. Simultan zum Abbau des β-TCP verläuft der Aufbau des natürlichen Knochens im Augmentationsbereich unterschiedlich, abhängig von der Regenerationsdynamik.

Biokompatibel

Die hohe Biokompatibilität von β-Tricalciumphosphat (TCP) wurde in zahlreichen Untersuchungen eindrucksvoll belegt. Es konnten weder ungünstige Gewebereaktionen noch immunologische Abwehrreaktionen beobachtet werden. Betabase MP zeigt eine sehr gute Integration in den natürlichen Knochen ohne bindegewebige Abkapselung oder pathologische Gewebeveränderung. Eine Osteoklastentätigkeit ist nicht nachweisbar.