Der Polypin besteht aus Polylactid, einem resorbierbaren Biomaterial, das sich als biologischer Implantatwerkstoff bewiesen hat. Dies haben umfangreiche In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen und der mehrjährige Einsatz gezeigt. Das spezielle Copolymer (Poly D/D,L-Lactid 70/30) hat günstige Resorptionseigenschaf­ten:

Die Biegefestigkeit bleibt über 34 Wochen konstant - ausreichend für die Frakturheilung – und fällt dann kontinuierlich ab.

Der Abbau:
Der biologische Abbau erfolgt überwie- gend durch Hydrolyse zu Milchsäure, einem natürlichen Stoffwechselprodukt, die an­schließend zu CO2 und H2O meta- bolisiert wird. Nach 15 Monaten ist der Polypin mechanisch völlig zerfallen, jedoch noch als zylindrisches Stiftfragment zu erken­nen.

Nach 18-21 Monaten sind nur noch bindegewebige Stränge erkennbar, und weitere 3 Monate später ist das Implantatlager knöchern ausgefüllt. Studien haben gezeigt, dass die Verwendung des Polypin zu gleichen funktionellen Ergebnissen führt wie Metallimplantate und keine implantatbedingten Komplikationen auftraten. 

Das Design:
Der Polypin hat ein spezielles Design, das ihn auszeichnet und seine Funktionalität erhöht:

Köpfchen lässt eine leichte Kompression der Frakturfragmente zu.

Köpfchen mit Röntgenkontrastmittel (ZrO2): macht den Polypin im Röntgenbild (Polypin 2,0 mm und 2,7 mm) sichtbar.

Zirkuläre Rippen verhindern das Verrutschen des Polypin.

Der Polypin ist in 3 verschiedenen Durchmessern erhältlich:

1,5 mm, nutzbare Länge 8 – 25 mm
2,0 mm, nutzbare Länge 10 – 35 mm
2,7 mm, nutzbare Länge 12 – 60 mm

Alle Polypin Größen sind mit und ohne Röntgenmarker erhältlich!