Polypin ist ein bioresorbierbarer Knochenstift aus Polylactid.

 

Metallimplantate werden nach Abschluss der Knochenheilung normalerweise in einem zweiten Eingriff wieder entfernt. Dies bedeutet nicht nur einen zusätzlichen Kostenaufwand, sondern ist auch für den Patienten eine Belastung!

Außerdem ist die Metallentfernung mit einem erneuten Krankenhausaufenthalt und damit Arbeitsausfall und einem Komplikationsrisiko verbunden.

Das ideale Osteosynthesenimplantat müsste sich also, nachdem es seine stabilisierende Aufgabe erfüllt hat, einfach „auflösen“.

So ein Implantat ist der Polypin. Es handelt sich um einen Stift aus einem Polylactid-Copolymer (Poly L/D, L-Lactid 70/30). Er bietet aufgrund seines Materials und seines Designs bedeutende Vorteile.